In-line Bagger wurden für hohe Leistungen, große Farmen und Biogas-Stationen entwickelt. Die Silagepresse ist einzigartig darin, dass sie zu ihrer Arbeit, wie auch immer, keinen Nebenbetrieb benötigt. Sie hat ihren eigenen Motor, mit Hilfe dessen er den Rotor wie auch den gesamten Maschinenmechanismus antreibt.
Maschinenunterwagen
Die Maschine ist auf einen Unterwagen mit drei Achsen aufgestellt. Zwei von ihnen sind gefedert und gebremst, mit Hilfe derer man sie gleichzeitig zur Maschinenbremsung während der Schlauchfüllung benutzt. Die dritte Achse ist einstellbar für die Höheneinstellung des Annahmetisches. Zwei Achsen sind mit Hydrobetrieb ausgestattet, mit dessen Hilfe sich die Maschine vom Bedienungsplatz aus mit einem Joystick bewegen lässt. Die Achsen sind gleichzeitig lenkbar, so dass sich die Presse leicht handhaben lässt.
Arbeits- und Transportstellungen
Der Vorteil dieser Maschine liegt darin, dass keine Änderungen von Transport- wie auch Arbeitsstellungen erforderlich sind. Die Verlagerung von Siloschlauch zu Siloschlauch ist sehr schnell und es entstehen dadurch keine Zeitverluste. Für eine längere Beförderung lässt sich die Maschine auch trotz des schweren Gewichtes mit dem Traktor mittels Agrarhaken verbinden und ohne Probleme befördern. Auch die Maschinenbreite ist angepasst und überschreitet nicht 3,5 Meter. Die Maschine lässt sich mit einer max. Geschwindigkeit von 25 km/h befördern.
Aufnahme und Zufuhr von Futtermittel
Dominante der Maschine ist hauptsächlich der große Vorteil des großen und breiten Annahmetisches mit einer Kapazität bis zu 31 m3. Dank dieser großen Kapazität sind die Maschinen- wie auch Transportausfallzeiten wesentlich begrenzt. Die Geschwindigkeit der Materialzufuhr ist von der Steuerbühne aus regulierbar. Über dem Rand des Materialüberlaufes ist eine waagerechte Fräsbank, die es ermöglicht, das Material regelmäßig zu verteilen. Die Fräsbank ist höheneinstellbar, wodurch eine gleich verteilte Zufuhr des Futters zum Rotor gewährleistet wird.
Einfüllen des Futtermittels in den Siloschlauch
Das Einpressen des Futtermittels in den Siloschlauch wird durch den Rotor mit einer Breite von 2,4 Metern gewährleistet. Der Rotor ist deshalb höher aufgesetzt als bei den Maschinen EB 3000 und EB 3000S, damit er in der Lage ist, auch Siloschläuche mit einem Durchmesser von bis zu 3,6 Meter zu füllen. Die Maschine hat wiederum ein auswechselbares Tunnelsystem, das sich leicht mit Hilfe eines massiven hydraulischen Krans austauschen lässt, den man ebenso für den Schlaucheinsatz benutzt. Zur Gewährleistung auszureichender Futterverdichtung im Schlauch benutzt die Silagepresse schon nicht mehr Bremsleine und Sperre wie bei den Maschinen EB 3000 und EB 3000S, sondern man kombiniert drei Bremsarten. Die erste Form des Eindrückens geschieht mit Hilfe der Bremsachse. Die zweite Art ist eine massive Sohlplatte unter der Maschine, die gleichzeitig die Bodenschicht unter dem Siloschlauch ausgleicht. Die dritte Form ist die Seilmasche, die während der Einfüllung mit in den Siloschlauch einläuft. Nach einer festgelegten Zeit wird die Seilmasche angezogen, damit sie nicht weiter fortschreiten kann. Mit diesen drei Bremsarten lässt sich das Futtermittel problemlos zusammendrücken.
